
1. Stehendes Gut prüfen
Das stehende Gut, also Wanten und Stagen aus Niro-Draht, ist ein zentraler Bestandteil der Takelage und entscheidend für die Sicherheit auf See. Schwächen im Draht sind oft innen verborgen und äußerlich kaum erkennbar. Selbst optisch intakte Stahlseile können bei starkem Wind brechen, wenn sie innen geschwächt sind. Experten empfehlen daher, die Verstagung etwa alle 15 Jahre auszutauschen. Allerdings können manche Boote auch deutlich länger stabil bleiben, wenn die Drähte keine Anzeichen von Korrosion zeigen. Wichtig ist, mögliche Beschädigungen frühzeitig zu erkennen, um das Risiko eines Bruchs bei Böen zu vermeiden. Regelmäßige Kontrolle und Pflege verlängern die Lebensdauer des stehenden Guts und sorgen für mehr Sicherheit auf See.

2. Laufendes Gut prüfen
Dort, wo Bewegung im Spiel ist, nutzt sich das Material am stärksten ab – oft an Stellen, die schwer einsehbar sind, wie bei Fallen oder Schoten, die über Umlenkrollen laufen. Solange das Laufende Gut gut geschmiert ist, funktioniert alles reibungslos. Fehlt jedoch Schmierung durch Korrosion oder abgewaschenes Lagerfett, können Fallen oder Schoten nach und nach abgeschert werden. Daher sollte das Laufende Gut regelmäßig komplett aus dem Mast gezogen und geprüft werden. Achten Sie dabei auf die dünne Sorgleine, um das Wiedereinführen zu erleichtern. Das Tauwerk sollte ausgetauscht werden, wenn es ausfranst, brüchig wirkt oder Anzeichen von Verschleiß zeigt.

3. Restliches Tauwerk überprüfen
Überprüfen Sie die Enden von Schoten und sonstigem Tauwerk – sind sie sauber verschlossen? Gegebenenfalls sollten die Enden nachgebrannt werden, um Aufsplissen zu verhindern. Achten Sie außerdem auf Spliss, Abnutzung und die Geschmeidigkeit des Tauwerks: Es sollte sich stabil, aber flexibel anfühlen. Bei Festmachern, Anker- und Schleppleinen ist besonders bei neu erworbenen Booten darauf zu achten, dass der Durchmesser den Anforderungen entspricht. Abhängig von der Schiffslänge sollten Sie für jede Leine den passenden Querschnitt wählen, um Sicherheit und Haltbarkeit zu gewährleisten.

4. Tauwerk waschen oder reinigen
Wenn die Taue noch für eine weitere Saison geeignet sind, genügt schon eine einfache Pflege, um Meersalz, Schmutz und Ölreste sanft zu entfernen.
- Vorher alle Schäkel und Rollen entfernen.
- Tauwerk nicht heißer als 30 °C waschen.
- Normales Waschpulver oder spezielles Pulver für Funktionstextilien verwenden.
- Besonders dünne Taue in einem Wäschesack waschen, um Verfangen zu verhindern.
- Tampen aufschießen und sichern, um spätere Verhedderungen zu vermeiden.
- Tauwerk an der Luft trocknen, nicht im Trockner.

5. Aluminium und Holz richtig prüfen
Aluminium-Masten sind weitgehend wartungsfrei. Wer die Oberfläche jedoch glatt und glänzend halten möchte, kann sie regelmäßig polieren oder lackieren. Wichtig bleibt dabei eine gründliche Sichtkontrolle auf Risse sowie auf intakte Poppnieten und Verschraubungen, um die Sicherheit während der Saison zu gewährleisten.
Holzmasten benötigen deutlich mehr Aufmerksamkeit. Verschraubungen, Beschläge und das Holz selbst sollten regelmäßig auf Feuchtigkeitsschäden, Abnutzung oder abgeschürfte Lackstellen überprüft werden. Nur durch konsequentes Schleifen und Lackieren lässt sich verhindern, dass Gischt oder Regen ins Holz eindringen und es aufweicht. So bleibt der Mast stabil, wetterfest und langlebig.

6. Aluminium und Holz richtig prüfen
Aluminium-Masten sind weitgehend wartungsfrei. Wer die Oberfläche jedoch glatt und glänzend halten möchte, kann sie regelmäßig polieren oder lackieren. Wichtig bleibt dabei eine gründliche Sichtkontrolle auf Risse sowie auf intakte Poppnieten und Verschraubungen, um die Sicherheit während der Saison zu gewährleisten.
Holzmasten benötigen deutlich mehr Aufmerksamkeit. Verschraubungen, Beschläge und das Holz selbst sollten regelmäßig auf Feuchtigkeitsschäden, Abnutzung oder abgeschürfte Lackstellen überprüft werden. Nur durch konsequentes Schleifen und Lackieren lässt sich verhindern, dass Gischt oder Regen ins Holz eindringen und es aufweicht. So bleibt der Mast stabil, wetterfest und langlebig.
Mast- und Riggkontrolle: Wichtige Checks beim gelegten Mast
Mast- und Riggkontrolle: Sicherheit und Funktion prüfen
Was sollte beim gelegten Mast überprüft werden?
Was sollte beim gelegten Mast überprüft werden?
Neben der allgemeinen Inspektion und Pflege des Mastes sollten alle Kabel zu Radar, Lampen und Antennen sowie deren Anschlüsse auf Korrosion, Lockerung oder Scheuerstellen kontrolliert werden. Bei Bedarf empfiehlt es sich, Kabel neu zu verlegen, Anschlüsse zu reinigen und nachzuziehen. Auch das Tauwerk und die Tampen sollten sorgfältig überprüft und bei Verschleiß oder Beschädigung rechtzeitig ersetzt werden. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, erste bewegliche Teile zu warten.
Wie prüft man Umlenkrollen und Blöcke?
Wie prüft man Umlenkrollen und Blöcke?
Umlenkrollen, Blöcke und ähnliche Beschläge sollten auf Leichtgängigkeit geprüft und regelmäßig geschmiert werden, um eine einwandfreie Funktion sicherzustellen. Beschädigte oder brüchige Kunststoffrollen müssen ersetzt werden – ist kein Ersatz verfügbar, sollte der gesamte Beschlag erneuert werden.
Alles im Griff: Checks für Kabel, Rollen, Klemmen und Winschen
Worauf ist bei Klemmen und Fallstoppern zu achten?
Worauf ist bei Klemmen und Fallstoppern zu achten?
Hier steht die Zuverlässigkeit der Haltefunktion im Vordergrund. Es muss sichergestellt sein, dass die Fallen sicher gehalten werden und die Mechanik einwandfrei funktioniert.
Wie überprüft man Winschen?
Wie überprüft man Winschen?
Schot-, Anker- und Fallwinschen sollten auf Leichtgängigkeit getestet und bei Bedarf geschmiert werden. Elektrische oder hydraulische Winschen zusätzlich auch manuell prüfen. Defekte Klinken oder Federn sind zu ersetzen, und durch geeignetes Winschenfett bleibt die Funktion dauerhaft erhalten.
Vor der ersten Ausfahrt sollte außerdem kontrolliert werden, ob die Winschkurbel vorhanden und einsatzbereit ist.